Während der Eisheiligen-Zeit in der alten Heimat


Während der Eisheiligen-Zeit in der alten Heimat


  • In Temeswar sind Plätze und Straßen aufgerissen, unpassierbar, bei Regen verschlammt.
  • Über 100 solcher Baustellen behindern den Verkehr in der Stadt, lassen jedoch auch auf künftige Verkehrsentlastung und Modernisierung hoffen.
  • Die Friedhöfe sind gepflegt, es blüht leider nur auf bestimmten Gräbern, Beton lässt keine Blumen blühen.
  • Am geplanten Ausstellungsgebäude im Forum werden nach und nach bauliche Veränderungen vorgenommen
  • Das in Renovierung befindliche Kastell
  • Die komplett sanierte Alte Schule erstrahlt wie nie zuvor, nach außen und auch innen
  • Fliesen auf den Gängen, Laminat-Fußboden, neue Möbel und Ausstattung in den Klassenräumen
  • Wirtschaftssinn erkennt man auch bei der Besichtigung der Rinderwirtschaft von Erwin und Ingrid Csonti
  • Der Gang durch den Garten von Katharina und Hans Rieder lohnt sich auch, weil hier durch den tatkräftig-unermüdlichen Einsatz der beiden alles nur so gedeiht und ihrem Hacken kein Unkräutchen entgeht.
  • Die sonntägliche Kartenpartie im Heimathaus

Man ist vermutlich gut beraten, während der Eisheiligen-Zeit (bei uns Eismänner) nicht in die alte Heimat zu reisen, weil dann das Wetter Kapriolen schlägt: meist niedere Temperaturen, doch diesmal auch überreicher Regen.
In Temeswar sind es an einem Tag fast 80 Liter pro Quadratmeter gewesen, sodass mal wieder alle Unterführungen unpassierbar waren. Wie in Karlsruhe sind auch in Temeswar Plätze und Straßen aufgerissen, unpassierbar, bei Regen verschlammt.
Über 100 solcher Baustellen behindern den Verkehr in der Stadt, lassen jedoch auch auf künftige Verkehrsentlastung und Modernisierung hoffen. Etwa die Hälfte unseres Heimataufenthalts war verregnet, der Rest wunderschön. Auch bei der Beerdigung von Josef Mirsch, der zu früh diese Welt verlassen hat, wurden die Trauergäste total durchnässt.
Die Friedhöfe sind gepflegt, es blüht leider nur auf bestimmten Gräbern, Beton lässt keine Blumen blühen.

Am geplanten “Ausstellungsgebäude“ beim Forum werden nach und nach bauliche Veränderungen vorgenommen, doch vieles bleibt noch zu besprechen und auszuführen. Unterkunft und Küche funktionieren im Forum unter Roswitas kompetenter Leitung – unterstützt von Adi – einwandfrei, zur Freude aller Besucher.

Bei der Besichtigung der in Renovierung befindlichen „Kaschtel“, dem ehemaligen Verwaltungsgebäude, erkannten wir die baulichen Fortschritte, aber auch die Tatsache, dass noch ungemein viel Arbeit und große Investitionen erforderlich sind, um die geplanten 10 Wohneinheiten schlüsselfertig übergeben zu können. Trotzdem hat uns beim Rundgang durch die Räume ein Gefühl der Dankbarkeit beseelt, dass hier noch etwas gerettet wurde, was schon fast verloren schien.

Die komplett sanierte Alte Schule erstrahlt wie nie zuvor, nach außen und auch innen: Fliesen auf den Gängen, Laminat-Fußboden, neue Möbel und Ausstattung in den Klassenräumen, Waschraum, Duschen und manches mehr lässt staunen und hoffen, dass alles zweckentsprechend und nachhaltig genutzt wird. Hof und Nebengebäude warten noch auf ebenso liebevolle Behandlung.
Die Störche in ihren Nestern hatten schon ihre Brut, doch leider wird der Billeder „Storchenvater“ Peter Trendler - altersbedingt – ihre Anzahl, ihr Kommen und Wegfliegen nicht mehr verzeichnen können. Wer wohl sein Erbe antreten wird?

Beim Gang durch Billed sollte man vielleicht nicht nur die vergammelten, baufälligen Häuser ins Auge fassen, sondern auch die vielen renovierten und neu erbauten Häuser, die gute Pflege und Bewirtschaftung erkennen lassen.
Gute Organisation und Wirtschaftssinn erkennt man auch bei der Besichtigung der Rinderwirtschaft von Erwin und Ingrid Csonti, die mit ihren Töchtern Susanne und Silke und Gelegenheitshilfen 33 Tiere betreuen: 13 Milchkühe, Rinder und Kälber, Stiere, als Ergänzung Sau und Ferkel. An Arbeit fehlt es nie, zumal stets für Futter gesorgt werden muss und die Milch an die Dorfbewohner vertrieben oder zu Käse und Butter verarbeitet wird.

Der Gang durch den Garten von Katharina und Hans Rieder lohnt sich auch, weil hier durch den tatkräftig-unermüdlichen Einsatz der beiden alles nur so gedeiht und ihrem Hacken kein Unkräutchen entgeht. Dabei ist Wess Kathi schon 83 Jahre alt und sollte nicht mehr den ganzen Tag gebückt im Garten arbeiten! Und Kuchen für unangemeldete Gäste hat sie auch immer.

Billed ist eine Reise wert! Vor allem 2015 zu unserer 250-Jahr-Feier erwartet es alle seine Kinder!