Nachtrag Heimatblatt 2014


Nachtrag Heimatblatt 2014


Fotos zu dem Artikel "Emma auf Mamas Kindheitsspuren", die leider nach Redaktionsschluss eingetroffen sind.

  • Billed-Besuch-Torte für Emma: 4 Besuche - 4 Kerzen
  • 4 Generationen an einem Tisch
  • Auf dem fruchtbaren Schwarzerdeboden der Banater Heide wächst alles etwas höher, insbesondere das Unkraut
  • Fahrradtour durch die 35 m breiten Dorfgassen
  • Urgroßvater, Großvater, Vater und Emma, vier Generationen vor dem Neugässer Friedhof
  • Auf dem Kinderspielplatz beim Billeder Kulturhaus
  • Beim Füttern der hochrassigen Milchkühe des Milchbetriebes der Familie Erwin Conti
  • Alt Ota 88 Jahre, Emma 2 Jahre
  • Schabernack mit Galgenhumor
  • Am Springbrunnen auf der Temeswarer Flaniermeile, der füheren Lloyd-Zeile
  • Auf dem Opernplatz, dem Platz der Tauben und des Sieges der Revolution
  • Fünf Tage sind wie im Flug vergangen - der Flug nach München wird 1 Stunde und 30 Minuten dauern

Emma auf Mamas Kindheitsspuren

Ende Juli sind wir das 4. Mal für 5 Tage mit Emma nach Billed gereist. Zu der Zeit war sie 2 Jahre und 10 Monate alt. Wir sind von München nach Temesvar geflogen und wurden bereits in Billed bei Oma, Ota und Opa mit dem gedeckten Tisch erwartet: Es gab leckere Tomaten aus dem Garten, Paprika und frischen Schafskäse, welchen der Opa vom Schafhalter in Billed gekauft hat. Es wurde genau Emmas Geschmack getroffen.

Am nächsten Tag gab es eine große Grillfeier zu Ehren von Opas 61. Geburtstag. Unsere Emma ist eine kleine Partymaus, wenn es heißt, es wird gefeiert, dann ist sie als erste dabei. Insbesondere wenn es eine Torte mit Kerzen gibt, die sie dann auspusten darf. Die beste Torte der Welt wurde von Letitia Cean auf unsere Bestellung hin für Opa gebacken.

Am 3. Tag hatten wir überraschenden und sehr erfreulichen Besuch von Karin Schuster geb. Schneider (Mamas ehemalige Klassenkameradin von der 1. bis zur 6. Klasse) mit ihrem süßen Sohn Christoph. Am Nachmittag haben wir Temeswar besucht. Natürlich waren Stippvisiten bei den Tauben am Opernplatz, am Fischbrunnen und die Kathedrale Pflichtprogramm. Emma war von den Tauben begeistert und hat sie ganz schön über den Platz gescheucht, um sie danach mit Pommes zu füttern.

Der 4. Tag war ein Highlight, wir haben eine Fahrradtour durch Billed gemacht. Der Opa hat - ganz wie früher - einen Sitz auf ein Herrenrad montiert, so dass es kein Problem war, mit Emma - wie zu Mamas Kindheit - durch Billed spazieren zu fahren. Erste Station war der Friedhof am Bahnhof, wo wir die Gräber von Emmas Ururgroßeltern besucht haben und weiter ging‘s zum Haus, in dem der Ota als Kind gewohnt hat, mit einem kleinen Pläuschchen mit den jetzigen Eigentümern. Anschließend mussten wir eine kleine Stärkung zu uns nehmen; bei Cofetaria Astrid gab es leckere pufuleti für Emma und Ota. Nun hat sich jeder von uns in Emmas Alter versetzt und wir sind auf dem Spielplatz am Kamin „spielen“ gegangen: Rutschen, Schaukeln, Wippen, Drehen, unser inneres Kind machte Freudensprünge und Emma sowieso.

Vor dem Mittagessen vom deutschen Forum mussten wir uns noch die Tiere von Familie Csonti anschauen: Schweine, Kühe, Katzen, Hühner, Hunde … alles war vertreten und Emma war beim Streicheln der süßen Kälbchen selig. Nach einem sehr guten Mittagessen und einem Nachmittagsschläfchen setzten wir unsere Fahrradtour, diesmal auch zusammen mit Opa, fort. Erst ging es zum Sauerländer Friedhof. Anschließend haben wir die Familie Klein besucht und Emma hat den Handwerkern kräftig beim Steine klopfen geholfen. Krönung des Tages war das Eisessen bei Melinda.

Die Tage in Billed sind viel zu schnell vergangen und Emma freut sich jetzt schon, nächstes Jahr wieder nach Billed zum „alten Ota“ zu fahren … und wir uns mit ihr.