Fotos meiner God aus Amerika


  • Billeder Nachbarskinder der Viertgasse 1961 im Hof der Familie Freer mit Luftballons aus Amerika
  • Die Nachbarskinder 1965 im Hof der Familie Freer
  • Die Nachbarskinder 1969
  • 1965, auf der Hutweide, im Hintergrund die Kühe der LPG
  • 1965 auf der Hutweide, im Hintergrund Gebäude der LPG-Gärtnerei
  • 1965 am Entelake, im Hintergrund der Mexiko
  • Sommer 1965, auf dem Nachhauseweg in der Vertgass
  • Auf der Tenne der Familie Freer
  • Muhl Spengler, der Großvater von Sepp Freer, im Hof bei der Herstellung einer Dachrinne.
  • Gruppenbild 1965: Familie Freer und Katharina Muhl, rechts.
  • Sommer 1965, Freer Sepp mit Rad und Wilhelm Werner. Bei dem Rad handelt es sich um ein Kinderrad aus der Vorkriegszeit.
  • Freer Sepp, mit einem Wasserball aus Amerika, ahnungslos in dem weltbekannten schwäbischen Bad. Im Hintergrund die Oma an der zeitgemäßen Waschmaschine.

Buntfotos mit einer US-Schnappschusskamera 1961-1965-1969

1961, die Situation der Banater Deutschen hatte sich relativ verbessert. Sie bekommen ihre ausgeplünderten und verwahrlosten Häuser wieder zurück und können auf ihren ehemaligen Feldern den Kommunismus anbauen. Landsleute, die vor dem Vorhang geblieben sind, dürfen, jeweils einmal in 2 Jahren und mit Zwangsumtausch, ihre Angehörigen in der alten Heimat besuchen.
So auch Katharina Muhl, die Schwester meiner Mutter, die nach ihrer Russlanddeportation bei Verwandten in den USA untergekommen ist.

Im Gepäck hat Sie original-amerikanischen Kaugummi und Luftballons für uns Kinder. Und mit einer US-Schnappschusskamera knipst sie manche Fotos, die uns damals nicht viel bedeuten. Denn um den Vogel rauszulassen sind mindes­tens Sonntagsklei­der oder sonstiger fei­er­licher Anlaß nötig.

Alle 4 Jahre kommt sie danach wieder, ihre Fotos, 6,5x9 und 9x12 cm, sind die ersten Buntfotos in meinem Album. Es sind Gruppenbilder der Vertgässer „Nochberschkenner“ 1961-1965-1969, Aufnahmen vom „Entelake“, der „Hutwed“, der „Vertgaß“ und von „derhem“. Eine Aufnahme zeigt mich in der Badewanne - eine von meinem Großvater, dem Muhl-Spengler, handgefertigte „Blechmolter“.

Die Urne mit ihrer Asche wurde in Billed beigesetzt - es war ihr letzter Wille.

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