Fahrradaktion des Landesverbandes Baden-Württemberg
Ein Hauch von Hoffnung

Am Samstag 03. Juli war es endlich soweit. Bei strahlendem Wetter und blauem Himmel starteten die Teilnehmer der Fahrradsternfahrt aus Karlsruhe, Leimen und Mannheim. Gegen 9 Uhr startete die Gruppe aus Karlsruhe, hatte sie doch auch die längste Strecke vor sich. Rund 53 Kilometer bis zum Treffpunkt Johanneshof bei Hockenheim hatten die Radler aus Karlsruhe zu fahren, als sie sich am Karlsruher Schloss trafen. Es ging durch schmucke Dörfer, weite Fluren und Felder, die mit Klatschmohn gespickt waren.
Die Gruppe aus Mannheim startete gegen 10 Uhr und fuhr entlang des Rheins, vorbei an Industrieanlagen und Rheinauen und erreichte gegen 11:30 Uhr nach etwa 25 Kilometern das Ziel.
Die Gruppe aus Leimen hatte mit rund 20 Kilometern die kürzeste Fahrradstrecke, ihr Weg führte entlang des Schwetzinger Schlosses.
Das Motto „Mir treffe uns in der Mitt`“ war für die Radler aus Karlsruhe etwas weiter von der Mitte entfernt, und einige Radler sind aufgrund der längeren Strecke auch noch kurz zuvor abgesprungen. Die Freude aber war groß, als man sich dann in der Gartenwirtschaft Johanneshof wiedersah. War es doch für viele ein Wiedersehen nach mehreren Monaten. Bei deftigem Pfälzer Essen und einem kühlen Bier kamen die Gespräche nicht zu kurz. Viele Neuigkeiten waren auszutauschen, von überstandenen Infektionen mit dem Covid-19-Virus, bis zu erwartendem Nachwuchs bei den Kindern, die im Ausland leben.
Der jüngste Teilnehmer war knapp drei Jahre alt, der älteste knapp 70 Jahre. Die Aktion geht auf die Initiative des Landesverbandes Baden-Württemberg zurück, die Idee der Sternfahrt kam von Gerlinde und Werner Gilde aus Karlsruhe.
Diese Sternfahrt erfüllte bisher ihre Erwartungen, Landsleute, begeisterte Radfahrer aus benachbarten Kreisverbänden wieder zusammenzubringen und Begegnungen innerhalb unserer Landsmannschaft wieder zu ermöglichen. So empfanden es dann auch alle Teilnehmer als ein Hauch von Hoffnung, dass das landsmannschaftliche Leben wieder möglich sein wird.
Einen besonderen Dank an Hilde Klein für den tollen Plakatentwurf sowie an Werner Gilde für die vorbildliche Organisation der Sternfahrt. Mögen andere Kreisverbände dies als Anregung nehmen um sich mit anderen Landsleuten aus benachbarten Kreisen zu begegnen.
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