Billedbesuch im August 2012


Im Heimathaus und in der Kirche. Fotos: Werner und Gerlinde Gilde

  • Die Lautsprecheranlage der Pfarrgemeinde St. Thomas in Karlsruhe-Grünwettersbach.
  • Die Anlage muss noch nach Billed und dort installiert werden
  • Urlaub mit Lötkolben, Schraubendrehern und Zangen
  • Für die bevorstehende Montage hat sich ein Team gebildet
  • Helfer und Helfershelfer während der Reparatur-Montage im Hause Gottes
  • Hier ist Schmieren angesagt.
  • Der stellvertretende Pfarrer aus Lovrin während der Messe mit der neuen Anlage
  • In der Kirche ist viel Luft nach oben
  • Besser sieht es auf dem Chor aus
  • Werner Gilde und Adi Csonti,
  • Die Senioren Josef Thöresz, Hans Mayer und Peter Trendler schauen lieber zu
  • Beim Kartenspielen im Forum.
  • Hans Keller bringt was noch gefehlt hat
  • Mittagessen im Forum
  • Billeder und Ex-Billeder beim allabendlichen Zusammensitzen in der Laube im Hof des Hauses
  • Eine Ex-Billederin aus Frankenthal vor dem Start zu einer Motorradrundreise durch Rumänien
  • Vor der Abfahrt checkt der Partner das Vehikel durch
  • Abfahrt zu einer, wahrscheinlich abenteuerlichen, Rundreise durch das Dracula-Land
  • Paradeis und Panz zum Abwinken.

Handballturnier und Fest der Gemeinde. Fotos: Werner und Gerlinde Gilde

  • Empfang bei Bürgermeister Leontin Duta, links
  • Bürgermeister Leontin Duta und Adi Csonti im Gemeindehaus
  • Die Hauptgasse mit dem Kulturheim, rechts.
  • Vorbereitung zur 247. Jahresfeier des Dorfes.
  • Die beiden Strohpuppen symbolisieren die Billeder Deutschen, die Gründer der Gemeinde
  • Die Strohpuppen flankieren jedes Jahr dieses Fest
  • Jahrmarktbuden während der Feiertage
  • Traditionelles Handballturnier am Sonntag
  • Es findet auf dem Handballplatz der alten Schule statt
  • Die Handballtradition gibt es auch heute noch in Billed
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  • Adi Csonti, links, mit der von Ihm betreuten Seniorenmannschaft kümmert sich auch um die Organisation des Turniers
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Kirchturm, Landschaften und Sonnenaufgang. Fotos: Werner und Gerlinde Gilde

  • Ansicht vom Turm der Kirche
  • Ansicht Richtung Osten
  • Ansicht Richtung Südwesten
  • Ansicht Richtung Westen, Alexanderhausen
  • Ansicht Richtung Norden, Hodoni
  • Ansicht Richtung Knees
  • Der verschlafene Bahnhof
  • Ruinen der kommunistischen Experimente des 20. Jahrhunderts
  • Das neue Fussballvereinshaus Vointa
  • Die Skyline des Dorfes am Kalvarienberg
  • Mais soweit das Auge reicht. Aufnahme vom Kalvarienberg Richtung Kleinbetschkerek
  • Am Baggersee der ehemaligen Ziegelfabrik
  • Verdörrtes Gras und das Wäldchen auf der Sauerländer Hutweide
  • Der träge Entwässerungskanal auf der Sauerländer Hutweide
  • Grobes Kopfsteinpflaster, vertrocknetes Maislaub, Handy- und Kirchturm in Perspektive. Aufnahme von der Strasse nach Knees
  • Sonnenaufgang an der Schliess. Die Bäumchen wurden von Erwin Csonti gepflanzt.
  • Die Sonne ist schnell hoch, die Landschaft gewöhnungsbedürftig

Der gute Ton ist in die Kirche zurückgekehrt

Wenn Werner und Gerlinde Gilde in den Urlaub nach Billed fahren, ist das meistens auch ein Arbeitsbesuch. Das hat nicht nur damit zu tun, dass Werner unsere HOG führt, es ist vor allem sein Image als Ansprechpartner für sämtliche defekte elektrische Geräte und Apparate, auch für die im Hause des Herren.
Dieses mal ist die Liste überschaubar.
Der Dorfpfarrer klagt über die Lautsprecheranlage im Gotteshaus, die Predigt kommt nur noch verstümmelt durch, als ob der Leibhaftige daran gelötet hätte. Und dann das elektrische Geläut der Kirche, wie es sich anhört ist es eine Schande für die Gemeinde. Da hat vielleicht der Belzebub was draufgemacht.

Kurz und gut, bei Pfarrer Horst Nickles, von der Pfarrgemeinde St. Thomas in Karlsruhe-Grünwettersbach, standen Erneuerungen an, und er war, sicher auch im Sinne des gemeinsamen Herren, bereit, seine noch gute Lautsprecheranlage für ein "vergelt's Gott" den Billeder Gläubigern zu überlassen.
Damit war allerdings noch nichts erreicht. Die Anlage muss noch nach Billed und dort installiert werden. Also dreierlei, keine 3 Fliegen auf einen Schlag, sondern eine Fliege und 3 Schläge, bis es soweit ist.

Wie klar die neu installierte Anlage klingt, stellt sich beim Gottesdienst danach heraus. Der stellvertretende, in dieser Sache uneingeweihte Lovriner Pfarrer (der einheimische ist zu diesem Zeitpunkt hier stellvertretend) erschrickt offensichtlich über die himmlische Akustik in seiner Messe. Eine super Sache, wie vom Herrn.
Die Schande mit dem elektrischen Geläut war dann auch sehr einfach zu beheben. Das Gestänge und die Zugseile sind leider kein Perpetuum Mobile. Sie sollten schon, ab und zu, geschmiert werden. Dazu braucht man Fett und muß in den Glockenturm klettern wollen.
Eine letzte Sache konnte Werner dabei, so nebenbei, auch noch in Ordnung bringen. Die defekte Glühbirne in den "Vier Löchern", die Nachts schon lange nicht mehr schön strahlte, austauschen. Problem hier war: "nu avem becuri".
Wenn man glaubt, dass die Instandhaltungsarbeiten in der Billeder Kirche zu den Aufgaben der HOG gehören, irrt man. Und wenn man glaubt, dass die Kirchengemeinde dort, diese Arbeiten selbst erledigen kann, irrt man auch. Die Billeder Kirche würde heute, ohne den Rettungsschirm der HOG und den zusätzlichen, beherzten Einsatz einiger Landsleute, nicht gut aussehen. Ein Schirm für ein "vergelt's Gott".