Bega-Trophäe ging 1974 an die Ostsee

  • Gabi Hennel erinnert sich: „ Man empfing uns mit Blaskapelle, einem Chor, einer Ansprache des Bürgermeisters und Blumensträußen.
  • Feierlicher Empfang der Gäste aus Rostock in der Billeder alten Schule
  • „Was mir noch in Erinnerung geblieben ist, ist, dass einige Gastgeber aus Billed mit nach Timisoara gekommen sind, um uns dort beim Turnier zu unterstützen. Eine dieser Personen ist die junge Frau auf dem Foto links oben im roten Hosenanzug.
  • Als wir dann ankamen und sahen, dass das ganze Dorf zu unserem Empfang bereit stand, waren wir schon sehr beeindruckt
Die IV. Bega-Trophäe Es war ein Handballwettbewerb von Format, das internationale Turnier für Juniorinnen um die IV. Bega-Trophäe, das von der Temeswarer Sportschule in Zusammenarbeit mit der NBZ Ende Juni 1974 veranstaltet wurde.
Es nahmen Mannschaften aus der DDR, Polen, Jugoslawien und Rumänien teil, die damals zur Elite ihres Landes gehörten, so dass es fast eine Mini-Europameisterschaft für Klubvertretungen war, bei der nach dem WM-Modus gespielt wurde.
HVN Hannover und Montello Rom hatten kurzfristig abgesagt.
Der erste Bega-Pokal war an die polnischen Spielerinnen gegangen, zweimal gewann ihn die Sportschule Nr. 2 Bukarest und zum IV. Wettkampf hatten sich auch die Rostockerinnen angemeldet aus der Handballhochburg an der Ostsee.

Die Presse berichtete damals, dass auch Billed sich für die Spiele der Gruppe A ganz besonders ins Zeug gelegt hat.
Der Handballplatz wurde umzäunt und eingeebnet und erhielt einen feinen Schlacke-Belag (asphaltiert wurde er erst später!), es wurden 120 Tribünenplätze geschaffen und der Baderaum überholt.
Alles durch freiwilligen Arbeitseinsatz der Handwerker und Sportliebhaber wie Hans Ortinau, Hans Eichert, Hans Pierre, Hans Herbst, Franz Klein, Nistor Hui u.a.